Vorbereitung ist alles.

Ich habe den Grill zum Auto getragen und ihm einen Platz zugewiesen. Der Grill ist neu, das muss sich erst finden. Dann habe ich den neuen Wassermengenzähler aus seiner Verpackung befreit und seine Knöpfchen bedient, obwohl ich gerade gar kein Wasser zur Hand hatte, und habe dabei gegrinst. Der Wassermengenzähler hatte schon einen Platz. Der gehört in die Kiste zum Schlauchwinkelstück und zum Absperrhahn, wo auch die Brause und der Trichter liegen.

Dann habe ich auf meine Packliste geschaut und gemerkt, dass noch Hundefutter fehlt. Und bin noch mal rein und noch mal raus gelaufen. Sehr oft bin ich heute gelaufen. Die Stufen runter zur Straße, wo der Brummi parkt, mit Kisten und Kästen, Kanistern und Taschen.

Ich habe streng nach Liste T-Shirts und Hosen und Schlüppis aus dem Schrank gezogen und sie in diese kleinen Koffer-Organizer gesteckt, mit denen sich in den Hatracks des Brummis so herrlich aufteilen lassen. Ich bin da etwas zu gut organisiert, müsst ihr wissen. Aber das macht nichts.

Ich habe alle Akkus geladen und alle Kabel in ihre Kabel-Organizer gefaltet. Das Graue fürs iPhone und das lange Rote fürs iPad, und die für die GoPro und die Kamera. Das GPS vom Hund hat ein ganz seltsames Kabel, das durfte ich nicht vergessen, und das Netzteil fürs Fahrrad, das musste auch noch mit.

Dann, irgendwann, als alle Listen abgehakt, der Kühlschrank kalt, das Bett bezogen und der Hund eingestiegen war, bin ich losgefahren. Daran musste ich mich erst wieder gewöhnen. Denn wo fährt man schon hin, heutzutage, wo Bühnen geschlossen und Einkaufszentren Virenfallen sind?

Ich habe „Goslar“ ins Navi eingegeben und beschlossen, dass jetzt Urlaub ist, und ich abschalten kann. Dann habe ich angehalten, zwischen Tankstelle und Autobahnauffahrt, und das Sicherungshebelchen der Kühlschranktür richtig fest gedrückt, weil der Hund fast erschlagen worden wäre, von einer Packung Käse und einem Himbeerjoghurt.

Aber dann war Urlaub.

Die erste Runde dieses Jahr ging nach Goslar, Soltau, Lüneburg und in ein Öko- Camp in Westerweyhe. Aber über die Plätze und die Menschen erzähle ich euch nächstes Mal. Und der Kühlschrank, der ist dann auch noch mal Thema.

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