#Konzert – Monsters of Liedermaching

Es wird noch Merch gekauft, fällt Lisa und mir angesichts der vielen Menschen in Sitz-Pogo-T-Shirts um uns herum auf, als wir uns auf der Treppe in der Zeche einen Platz suchen. Der ist, trotz minimalistischer Kissen, doch recht hart und kühl untenrum. Das allerdings geben wir natürlich nicht so richtig gerne zu. So alt, uns über unbequeme Sitze zu beklagen, können wir doch nicht sein? Also… können wir doch nicht? Oder?

Auf die Sekunde pünktlich betreten fünf von sechs Monsters of Liedermaching die Bühne, versorgen sich aus dem hinter ihnen aufgestellten Kühlschrank und bringen den Saal gleich mit ihrem neuen Opener „Paracetamol“ und Freds Evergreen „Auflaufform“ in Bewegung.

Und so geht es dann bis zur Pause in loser Reihenfolge. Mitsingen. Sitzpogo. Bei Rüdi ist der Wurm drin. Lieder werden begonnen, abgebrochen, es wird weitergezogen. Egal. Weiter singen. Weiter schunkeln. Den Zwergen huldigen und den Türen. Zusammen trinken aufs Leben, auf uns und das Nichtsdestotrotz. Erst um 22.30h endet ein fantastischer Konzertabend, mit einem traurigen Seefahrerlied natürlich, und wir stehen wieder auf, von unseren noch immer harten Treppensitzplätzen, mit kaltem Po, angeschlagener Stimme, roten Wangen, insgesamt leicht durchgejuckelt, geschafft (das Gute) und segeln voller wundervoller Monsters-Konzert-Energie ins Hafengebiet.

Ja. Das war der allerbeste Sonntag diese Woche. Und, ja: ich könnte schon wieder…

…und für die, die noch immer nicht wissen, wie so n Konzert aussieht, lass ich noch n paar Sekunden hier…

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