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Neueste Beiträge

Erste Fahrstunden: Wörter auf besch…

“Aaaaalter – Was ist das denn hier für ein Hirnfick??” maule ich. Ich stehe auf dem Außenlager einer Spedition zwischen einer Menge Pylonen, schiebe das Visier meines Helms hoch und frage mich, wie ich jemals auf die beschissene Idee kommen konnte,…

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Schwerin 533km

“Ich mach schon mal meinen Akku dran!” sage ich, und klicke das bockschwere Ding an mein Fahrrad. “Für deinen brauchen wir den Schlü… ach Scheiße!”  Tanja guckt mich an. Ich atme tief ein: “Für deinen brauchen wir den Schlüssel. Und den……

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Mit dem Betonbike am Störkanal

“Was meinst du, warum da hinten Schilder stehen!” mault mich der Bauarbeiter an: “Weil du hier gerade nicht durch kannst. Merkst du das nicht?” Ich merke das. Und bin angemessen kleinlaut. Ich bin Komoot gefolgt, am Störkanal entlang, und das war…

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Was bisher geschah…

Schwerin 1 – Mücken am See

Die Wäsche ist trocken, Muttis runder Geburtstag bedacht, das Fahrrad ist vom Salz der Ärmelkanalluft befreit und der Brummi getankt. Eigentlich könnte ich wieder los. Noch eine gute Woche habe ich Zeit, und die möchte ich eigentlich nicht Zuhause verbringen. Und der Bulli sicher auch nicht. Ich öffne also meine Google- Urlaubs- Map und klicke mich durch die Gegend. Eifel – da wollte ich doch mal ohne Hund und mit dem Fahrrad hin, den Nationalpark erkunden. Oder Xanten? Da ist es flach und die Anfahrt ist…

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Pralinen in Brügge

„Ja, passt. Oder: Nee. Passt doch nicht.“ Gut, dass Glo ausgestiegen ist. Ich lege den Rückwärtsgang ein und rangiere weg von der Parkplatzhöhenbeschränkung. Wie hoch der Brummi mit den geschulterten Fahrrädern ist sollte ich demnächst mal messen, um auch ohne Einweiserin sicher zu sein.

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Bredene

Nachmittags laden wir in Dünkirchen die Fahrräder auf und ziehen weiter nach Bredene bei Ostende in Belgien. Dort hatten wir mehrere Plätze angefragt, jetzt, in der Nebensaison aber nur eine Antwort bekommen. Der Platz ist fast leer. Ein einsamer Kastenwagen steht abseits auf der großen Wiese, vereinzelt treffen wir auf Dauercamper, die hier, wie überall in der Region, eher schlichte Mobilheime bewohnen. Camping- Chichi, wie wir ihn von deutschen Dauercampern kennen, mit Vorgarten, Plastekitsch und Fähnchen, finden wir hier nirgends. Der Belgier scheint es pragmatisch zu…

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Dünkirchen – Ein Zwischenstopp

„Äh… german!“ antworte ich der jungen Frau am Ticketverkauf auf ihre überraschende Frage nach meiner Nationalität und meine eh schon gedrückte Stimmung erreicht ihren zwischenzeitlichen Tiefpunkt. Im nächsten Augenblick frage ich mich, ob und wie ich das weiterhin extrem freundliche Lächeln der Verkäuferin interpretieren soll, und ob: „Äh: Swiss!“ eine okaye Notlüge gewesen wäre. 

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Stella Plage 2 – „Est-ce Orus, qui parle?“

„Lass heute mal n Tag machen, an dem ich nachher nichts zu bloggen habe weil einfach gar nichts passiert ist.“ schlage ich vor. Glo nickt zustimmend. Nach noch einer Fahrradtour steht uns angesichts der fragwürdigen Straßen- und vor allem Radwegverhältnisse nicht der Sinn. Schon interessant, auf welche verwirrend undurchdachte Weise man Radwege anlegen kann. Oder, was man für Radwege hält. Oder was man einfach als Radweg bezeichnet um nachher zu behaupten: Hä? Non?! Schon wieder ein überfahrener Cycliste auf seinem Velo unter einem Renault? Mais pourquoi?…

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Stella Plage – im Herzen der Betonkrake

Understatement ist nicht die Sache derjenigen, die vor vielen Jahren beschlossen haben, zwischen Merlimont und Cucq in unmittelbarer Strandnähe eine Ferienhaussiedlung zu bauen. Beim Blick auf die Karte sieht man ein durchgeplantes, sich fächerartig vom Strand in die Dünen ausbreitendes Gebilde aus schnurgeraden Straßen und halbrunden Querstraßen. Alles hier läuft auf die Promenade zu, als wäre sie ein Paradeplatz, auf dem man allsommerlich zum großen Zapfenstreich bliese, auf einem Baguette, vermutlich, oder dem Softeishörnchen. 

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Dieppe 2 – Hauts de France / Basse cuisine

Ich breche das Baguette in zwei Hälften und quetsche es gegen seinen Willen in meinen Rucksack. Zusammen mit einer Tube Aioli, ein paar Trauben und ein paar Möhren nennen wir das dann Abendessen. Die Aussicht wird es rausreißen. Schließlich haben wir recht spontan entschieden, uns den zusammengesuchten Kram an der Promenade einzuverleiben, während irgendwo da hinten, grob über Plymouth, die Sonne ins Wasser fällt. „Richtig“ gegessen haben wir außerdem vorhin am Hafen von Dieppe. Obwohl das Wort richtig hier schon sehr freundlich gewählt ist. Ich muss…

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Normandie 1 – „Là bas!“

Gestern erst hatte ein Kumpel bei Insta, wohl zwecks Recherche für ein zu schreibendes Comedyprogramm, in die Runde gefragt, was man denn täte, um sich kurz wieder wie ein Kind zu fühlen. Mir war spontan eingefallen wie ich letztens beim Gassi eine Glasmurmel gefunden und mich wie das glücklichste Kind der Nachbarschaft gefühlt hatte. Sofort hatte ich die Murmel auf Kitschen untersucht und die hellgrüne Farbe bewundert. An der nächsten Ecke hatte ich dann beschlossen, sie am Wegesrand wieder abzulegen, damit sich das nächste Kind über…

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Theorieprüfung. (Whoop whoop!)

Ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon. Aufgeregter als ich zugeben möchte sogar. Aber ich rede mir ein, dass es die gute Aufregung ist, die mich wacher, aufmerksamer und fokussierter macht. Außerdem fühle ich mich gut vorbereitet. Auf die Fragen jedenfalls.

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Das einfache Campingleben

Bitte nicht Peter Zwegat anrufen. Das Auto in der Einfahrt ist zwar noch nicht bezahlt und der DHL- Mann hat letztes gefragt ob ich „einmal Amazon“ bestellt hätte, aber ich brauche das alles. Wirklich. Also: brauche ich doch?! Ich versuche es uns mal schön zu reden. Man muss ja erstmal bedenken dass ich gleich an zwei Shopping- Fronten wurschtel. Einmal diese Baustelle mit dem Zweirad, ich erzählte euch unlängst davon. Helm, Schuhe, Hose… ich muss da nicht nochmal ausholen, ihr wisst Bescheid. Und dann ist das…

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Mein Name ist Aenni. Ich kaufe hier ein.

Als könnte man nicht fürs Campen schon genug Geld ausgeben habe ich mir jetzt also auch noch ein zweites Hobby gesucht, das mein Sparschwein arg zittern lässt Bevor ich rauf kann, aufs Motorrad, muss natürlich Kleidung her. Hatte ich erwähnt, wie ungern ich in Geschäften einkaufe? Schlimmer als Klamotten anprobieren zu müssen ist dabei nur, auch noch Beratung zu brauchen. Ich hasse alles daran. Besuche in Motorradzubehörfachgeschäften sind also eine gute Gelegenheit, mein Service- Lächeln und eine gespielte Lockerheit zu üben. Setzt also mit mir gemeinsam…

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Das Hobby mit den Dosen, das nicht weggeht, auch wenn’s nervt. 

Der große Hype ist lange vorbei. Zum Glück. Die Hochphase, in der Promis Bücher schrieben, Privatsender Einspieler drehten und Zeitungen Seiten füllten, über diese Verrückten, die mit Satellitentechnik auf Schatzsuche gehen, hat dieses Hobby vor knapp zehn Jahren irgendwie überlebt. Angeschlagen zwar, wie ein Preisboxer auf Crange, aber es ist noch da.

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Burg Drachenschloss

Königswinter an einem Samstag. Langsam füllt sich der Schotterparkplatz, auf dem Glo den Brummi rückwärts in eine Parklücke rangiert. Alle hier haben dasselbe Ziel wie wir: rauf auf den Drachenfels. Als ich mich heute morgen auf den Weg Richtung Rhein gemacht habe, quetschte die Sonne sich noch mühevoll durch eine Wolkendecke. Inzwischen schiebt der kräftige Wind die Wolken mehr und mehr beiseite. Dazwischen leuchtet der Himmel blau. Viel zu selten war das so, in den letzten Wochen. Und umso mehr freuen wir uns, ausgerechnet heute einen…

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#ZweiVonUns – Was bleibt?

Fünf Tage ist es nun her, dass uns die Nachrichten aus Kusel erreichten. Gegen die Beschuldigten wurde inzwischen Haftbefehl erlassen. Es scheint, als hätte mindestens einer der beiden Täter im größeren Stil gewildert und aus dem Ertrag aus der Jagdwilderei seinen Lebensunterhalt bestritten. Das Auto, das die Kollegin und der Kollege kurz vor Tagesanbruch am Montag kontrollierten, war also offenbar nicht mit zwei Gelegenheitstätern besetzt. Zu was diese Kriminellen fähig waren, haben sie dann leider in der Kontrolle noch mit aller Brutalität unter Beweis gestellt.

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#zweivonuns

Ein Januarmorgen zwischen Spät- und Nachtdienst. Ich habe lange geschlafen. Jetzt geht der erste Griff, wie bei vielen von uns vermutlich, zum Handy. Es gibt Nachrichten in der Kollegen- WhatsApp- Gruppe. Mal anklicken. Der Chef schickt einen Link. Dazu den Text: „…es passiert auch in kleinen Behörden. Deshalb ist das alltägliche „Passt auf euch auf!“ kein lauer Spruch.“ Dann endet seine Nachricht mit „Schöne Scheiße!“

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Und dann: Pommes

„Du hattest mir doch mal eine Pommesbude empfohlen…“ schreibe ich dem Kumpel aus einer anderen Ecke des Ruhrgebietes, der mir in den letzten zehn Jahren schon verlässlich manchen Schlemmer- Tipp gegeben hat. Er kommt viel rum und kennt sich aus. Noch bevor ich weiter ausführen kann, dass ich leider die Stadt nicht mehr so recht weiß, weil hier die Städte bekanntlich zu einer einzigen Ruhrgebietsgroßstadt zusammenzuwuchern gewöhnt sind, sodass man am Ende manchmal gar nicht so genau weiß, ob man gerade in Essen, oder schon in…

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Ein Ausflug, ein Ausflug!

Es ist Mitte Januar. Während einige von euch sich gerade krampfhaft an den guten Vorsätzen festzuklammern versuchen, um sie wenigstens in den Februar zu retten, habe ich Themen wie „weniger online Shopping“ und „mehr Sport“ gar nicht erst zum Vorsatz hochstilisiert. Ich verbuche sowas wie gewohnt unter „Pahahahaha! Schön wär’s!“ und muss mir demnach, im Misserfolgsfall, keine Ausreden ausdenken. Sehr praktisch. Eines der Themen, die mir bisher durchzuziehen gelingen, ist, öfter mal die Kamera in die Hand zu nehmen. Die Welt mal wieder durchs Objektiv bestaunen.…

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Ich habe ein Auto gekauft

Ich habe ein Auto gekauft. Es ist weiß und gebraucht. Ein spießiges Pärchen hat es bisher in seiner Garage geparkt, in der Nähe von Regensburg. Es war eins dieser Pärchen mit Neubau und Sichtputz und fancy Hängesessel im Wohnzimmer, mit Blick auf die offene Küche, die man heutzutage hat, als fancy Neubaupärchen.

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Trennungsgerüchte

Von einer Trennung ist die Rede. Nach zwei Jahren soll Schluss sein. Aus. Abschied. Auf einem Parkplatz bei Dülmen werde ich ein letztes Mal die Zuziehhilfe die Schiebetür sanft schließen lassen, die Trittstufe einfahren und als wäre alles wie immer mit einem vernehmbaren: „Uff!“ vom Fahrersitz auf die Straße klettern. Der Brummi und ich, wir werden getrennte Wege fahren.

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80 Millionen Bundestrainer

Wie man uns sieht  Wir haben einen Beruf, der zu großen Teilen in der Öffentlichkeit stattfindet, sage ich den Anwärtern gern und spreche mit ihnen über unsere Außenwirkung. Unsere Arbeit wird wahrgenommen, und zurecht auch immer wieder öffentlich diskutiert.  Denn die Regeln, über die wir wachen, haben wir uns als Bürger indirekt über die Politik selbst gegeben. Die Ausstattung, mit der wir einschreiten, haben wir uns indirekt selbst gekauft und unsere konkreten Aufträge, also die Einsätze, in denen wir einschreiten, kommen zum großten Teil unmittelbar von…

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Welthundetag 2017 – ein Rückblick

01.50 Uhr – die Nacht vor dem ersten Frühdienst der Woche. Ich werde wie immer wach. Mein Körper ist im Nachtdienstrhythmus und findet, um diese Zeit könnte man arbeiten oder etwas essen. Schlafen jedenfalls nicht. Entgegen aller Tipps zum gesunden Schlafen vertrödele ich Zeit am Handy und wälze mich hin und her. Schlechte Laune macht mir das jedenfalls nicht mehr. Dazu war zu absehbar, dass ich auch heute nicht durch schliefe. 02.10 Uhr – ich höre den Hund im Flur ranscheln und leise irgendwas umstoßen. Da…

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