Kategorie: Draußen

  • #Mopedtour2026 – OKF in MV

    #Mopedtour2026 – OKF in MV

    Die Mitreisenden hängen durch. Vielleicht waren es die Pilze. Ich tippe eher auf die braunen Haribo-Klötze, halte mich mit Essensthemen aber zurück. Kommt sicher nicht so gut an, hier als einzige nicht durchhängende Person schlauzuschwätzen. Stattdessen vertreibe ich mir den Tag mit einer Mopedrunde. Mission: Geocaches abklappern, die vom Owner nicht so oft abgeklappert werden, und einmal durchfeudeln. Und dem Owner sagen, er kann‘s als Wartung verbuchen. Man braucht ja ein Mopedziel. Bzw. drei, in meinem Fall.

    Um ein bisschen mit der noch recht neuen Kamera zu üben nehme ich euch ausnahmsweise mal als Video mit. Wer die Zeit hat oder sich nehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich den Bumms in Bewegtbild anzuschauen.

    Für alle anderen hier die Managementzusammenfassung: Gegurke, Stopp am Großsteingrab, evtl. Entsorgen im Gebüsch (kein Videobeweis), Schlüssel nicht verloren aber dennoch wiedergefunden, kurz im Gestrüpp verfangen, irgendwas mit Warnow, dann Musik, die nicht passt, dann irgendwas mit Bauarbeitern, noch n Cache, Wetter wird wild, Rückkehr mit ungefähr 1-2mal Verfahren im Wohngebiet. Fertig.

    Wer jetzt noch will: Viel Spaß beim Gucken.

  • #Mopedtour2026 – Wismar

    #Mopedtour2026 – Wismar

    Pommes!“ – antwortet Tina blitzschnell auf Peters Frage, ob es denn wenigstens eine Belohnung gibt, wenn man einen Labcache fertig hat. Er fragt natürlich nicht nach einem Labcache, er fragt, was man bekommt, wenn man „das hier“ fertig hat. Vermutlich meint er mit „das“ aber sowas wie „das sinnlose Gelatsche“ – er sagt es bloß freundlich. Danke dafür an dieser Stelle. Wir arbeiten uns am Wasserdings auf dem Marktplatz vorbei zu einer Kirche, die mir weniger in Erinnerung bleiben wird als die Brücke davor, deren Pfeiler jeweils von einem Bronzeschwein besetzt werden. Wissende Vorbeigehende kraulen, je nach Schweinchenposition, kurz Bauch oder Ohr, ehe sie ihren Weg fortsetzen. Auf der Suche nach der Sage, derentwegen hier Schweinebäuche auf Hochglanz geschubbert werden, stoße ich auf das Baujahr der Brücke. 1994. Entweder ich bin so alt, dass ich schon 11 war, als Sagen entstanden, oder der Schweinebrückensouvenirladenbesitzer schräg gegenüber hat wirklich ein erschreckend gutes Marketing. In jedem Fall hat er 2,50 Euro mehr im Sparschein. Ich habe einen Schweinepridemagneten gekauft.

    Mit zwei Kugeln Eis im Bauch, Schweinemagnet in der Tasche und gelöstem Labcache im Handy gehen wir nach einer netten Runde durch Altstadt und Hafen zum Auto zurück. Die beim Blick aufs Regenradar entstandene Idee, dem Wetter in Richtung Norden auszuweichen, weil Petrus offenbar beschlossen hat, den Schweriner See heute mal ordentlich aufzufüllen, ist absolut aufgegangen.

    Am Abend brausen (bzw. E-Biken) wir dann am Schloss vorbei in Richtung Pommes. Dazu soll es ein Schnitzel werden, in das ein Schweriner Schnitzelbräter zu Peters Zufriedenheit Chorizo und Käse gefüllt hat. Tina und ich entscheiden uns für Burger und Pommes. Die Bedienung entscheidet sich, Tinas zweites Getränk erst zur Rechnung zu servieren und anschließend entscheiden wir uns, noch kurz am Marktplatz vorbei zu brausen, wo ein Sänger sich dazu entschieden hat, sich die Bühne mit einem lebensgroßen Einhorn und einem Hahn zu teilen. Welche abendliche Entscheidung die verrückteste war, bemisst bitte jeder und jede von euch für sich.

    Das ist dann auch der Zeitpunkt, an dem wir den Rückzug antreten. Am Schloss ist schon die Kitschbeleuchtung an, über dem See verziehen sich die letzten freundlichen Wolken des Tages. Wir setzen uns (warum auch immer) statt aufs Sofa auch heute Abend wieder an den Esstisch der Ferienwohnung, über dem die dimmbare Lampe alle paar Minuten langsam aber stetig eigenständig zu dimmen beginnt. Also: aus geht. Vielleicht ein Zeichen, dass auch wir diesen Tag langsam beenden sollten.

    Gestern übrigens lief der Tag recht ähnlich ab. Allerdings war der Ausflug nach Wismar da ein Ausflug nach Schwerin, anstelle von Schnitzel und der Burger befanden sich auf dem Ferienwohnungstisch die Reste des unsterblichen Nudelsalates und als die Lampe friedlich in den selbstbestimmten Feierabend überging, zockte mich Tina im Schummerlicht mehrfach knapp in Rummikub ab, während wir uns nicht sicher waren, ob Peters Actionfilm nebendran evtl morgen (das ist heute) zu Schlagzeilen á la: „Heftige Explosionen in Ostorf – Rummikubpartie wegen starker Erschütterungen mehrmals unterbrochen. Keine Schweriner unter den Opfern“ führen würde. Ich habe mich nicht getraut, in die Zeitung zu schauen, aber wer auch immer bschlossen hat, dass Actionszenen die etwa 24fache Lautstärke des übrigen Films haben, dem möge fortan das Kopfkissen immer auf beiden Seiten warm und die Ärmelbündchen immer ein wenig feucht sein.

  • Urlaub 2026 – Pause vom Nichtstun bei Wassy

    Urlaub 2026 – Pause vom Nichtstun bei Wassy

    Ohne Magnet, ohne Yousef und im Regen lassen wir das AirBnB hinter uns. Dem Wetter zu entkommen ist heute mal wieder unsere Mission. Damit die Menschen angesichts der Fotos nachher sagen, dass wir ja Glück hatten mit dem Wetter. Hatten wir dann mal wieder nicht, aber wir hatten einen Brummi und Sprit im Tank und ein Regenradar. Und sind immer rechtzeitig weitergezogen, wenn es möglich war.

    Heute ist es möglich. Wir ziehen weiter nach Wassy. Falls sich jemand fragt, wo das ist: keine Ahnung. Nördlich von Mâcon, da wo das Regenradar eine Lücke hat. Der Platz fühlt sich an wie eine Park-Anlage. Gegenüber eines kleinen Spielplatzes und neben dem gepflegten Sanitär stülpen wir dem Brummi die Regenhaube über und verkriechen uns. Ab und zu zieht Glo mich bei Dizzle ab. Dann geht Hund mit uns eine kleine Runde. Dann sitzen wir wieder. Es passiert so wenig, dass ich noch nicht mal die Kamera aus ihrem Versteck ziehe. Die Gegend ist so herrlich langweilig, dass sie zu filmen zu aufregend wäre. „Hier verläuft man sich nicht hin, hierfür muss man sich entscheiden“ fasst Glo passend zusammen. und dann sitzen wir wieder. Und wischen über die Displays, auf der Suche nach der nächsten Wolkenlücke im Regenradar, die uns den nächsten Stopp verheisst. Und die Abende enden mit der Buskinopremiere des Jahres. Die Bergretter in der BR Doku sind in höchster Not. Wir legen die Füße hoch, bewundern ihre Arbeit und essen unser kleines Apéro, auf das heute nur ein schlichter Nudelsalat folgt. Nudeln. Und Pesto. Genau die Aufregung an Mahlzeit, die uns heute noch zuzumuten ist.

  • Urlaub 2026 – Tschüß, Yousef!

    Urlaub 2026 – Tschüß, Yousef!

    Es sei sein letzter Anruf, sagt Yousef, und, dass er uns alles Gute wünscht. Glo bedankt sich freundlich. Schade, dass unsere kurze Telefonfreundschaft mit dem sehr bemühten AirBnB-Kundenbetreuer schon wieder endet.

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  • Urlaub 2026 – kein Gas am #RocheDeSolutré

    Urlaub 2026 – kein Gas am #RocheDeSolutré

    Klar, so ein AirBnB hat Vorteile, wenn man sich ein paar Tage vor dem Regen verkriechen mag. Es gibt eine Küche, die man nicht draußen auf dem hohen Tisch neben dem kleinen Tisch neben den Klappstühlen aufbauen muss. Es gibt eine Dusche, die man in weniger als einem Tagesritt erreicht und es gibt ein Sofa, auf dem man die Füße hochlegen und im Fernsehen ein bisschen Quatsch gucken kann. Und zwischendurch gibt es Sandwiches.

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  • Urlaub 2026 – «The pömp does not work » Weiter nach #Mâcon

    Urlaub 2026 – «The pömp does not work » Weiter nach #Mâcon

    « Ah, nooon! The pömp does not work, but… » Der Mann an der Kasse zuckt die schmalen Franzosenschultern « … you can buy here! » . Mit den Händen formt er einen Quader vor seiner Brust. „Non, merci, I‘m fine!“ seufze ich in meinem gepflegtesten Frenglisch, während ich schon wieder in Richtung Tür stapfe. Glo sieht schon aus der Ferne, dass ich wohl erfolglos war. An dieser Rastanlage kriegen wir wohl kein AdBlue. Ich habe mindestens zehnmal den kleinen Rüssel in den Bulli gefriemelt und dabei versucht, möglichst wenig dieser fiesen weißen Kristalle abzugrabbeln, die an der Zapfpistole gerne mal festpappen. An der hier ging es sogar.

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  • Urlaub 2026 – Auf gehts! #Oberried

    Urlaub 2026 – Auf gehts! #Oberried

    Dieses Jahr setzt die gepflegte Verwahrlosung erfreulich schnell ein, finden wir. Gleich nach dem Einparken, um genau zu sein. Denn wir beschließen, dass wir heute keinen Tisch mehr brauchen. Also: bis auf den kleinen, auf den wir die Füße legen und den hohen, auf dem wir nachher die Nudeln kochen. Aber essen, das geht super mit Schüssel in der Hand im Klappstuhl hinter dem Bulli. Und auch sonst läuft Urlaubstag eins erstaunlich flüssig. Wir kommen gut durch, auf unserem Weg in den Süden, und ich darf sogar zweimal den Notruf wählen. Einmal, als der dickbäuchige Mann im engen goldenen Jogginganzug mit zwei Überbrückungskabeln winkend an der Ausfahrt Ferntal Hilfsbedürftigkeit vortäuscht, und nochmal wegen des brennenden Mercedes ein paar Hundert Kilometer weiter, wo der Kollege am Telefon schon niedlich nach Schwarzwald klingt.

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  • Aufgerafft #1

    Aufgerafft #1

    Der Hund guckt ins Bad. Denn: der Hund guckt, wann immer ich ein paar Minuten am Waschbecken verbringe, was wir gleich vorhaben. Keine Ahnung, woran er dann festmacht ob ich ohne ihn einkaufen oder mit ihm in den Wald möchte. Er erkennt es jedenfalls zuverlässig und fängt, wenn ich den Alibert zuklappe, entweder freudig an zu wedeln oder er verzieht sich wieder auf einen seiner Liegeplätze.

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  • #Österreich2025 – Dachstein

    #Österreich2025 – Dachstein

    Höher wird es nicht in dieser Woche Österreich, als auf dem Dachsteingletscher. Unten winkt uns ein fleißiger Mitarbeiter mit viel Schwung in die Parklücke. Man ist hier auf deutlich größere Besuchermengen eingestellt, lässt aber auch bei minimaler Auslastung dem Zufall kein Türchen offen.

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  • #Österreich2025 – Schladming

    #Österreich2025 – Schladming

    Als wir gestern den Brummi nach knapp 10 Stunden Anreise an der Reiteralm geparkt haben hatte ich schon ungefähr 3947 Mal: „Ui!“ und: „Boah!“ gesagt. Und auf die großen und kleinen Berge gezeigt, die Diorama- artig an uns vorbei geschoben werden, überall.

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