Als wir am Morgen Schwerin verlassen, um nach Dümmer aufs Dorf weiterzuziehen, passiert das Unglaubliche: Ich bin nicht die Letzte, die mit Packen und Aufsatteln fertig ist. Das hätte einerseits daran liegen können, dass ich einfach unfassbar geschickt und effizient packe – Vielleicht ist der Grund aber auch, dass Tina und Peter ihr Auto bis Unterkante Ladeklappe vollpacken müssen, bevor mit Ach und Krach die Türen saugend und schmatzend schließen. Als Tina selbstbewusst darauf hinweist, aber: „wirklich kein‘ Killefitt“ an Bord zu haben verweise ich zwinkernd auf die drei Flaschenkühler, die vier Gewürzmischungen und die elektrische Fliegenklatsche. Argumente, die Tina nicht gelten lässt. Alles nützlich, sagt sie, und knobelt die Tasche mit den Einkäufen für die nächsten vier Wochen hinter die Sitzbank. Das arme kleine Auto…
Wir gurken, immer skeptisch das Regenradar im Blick, an unserem nächsten und allzu nahen Reisestopp in Dümmer vorbei bis nach Zarrentin am Schalsee, wo wir zwei bis drei heftige Schauer in einem ganz schönen Café aussitzen. Die anderen zwei bis drei Schauer haben wir bereits auf dem Weg nach Zarrentin ausgesessen, aber das lässt sich in dem, was Mecklenburg uns hier dieses Jahr als Sommer verkauft, leider nicht vermeiden.
Was mir rund um die Schauer durch den Kopf gegangen ist, wie die Frage aufkam, ob Mecklenburgische Landstraßenobstalleen einen Namen haben und wie viele Stadtalarme wir in Zarrentin ausge… ach nee, gehört haben, seht ihr im heutigen Reisevideo. Denkt dran, ich übe noch…









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